Artikel über den ökumenischen Motorradgottesdienst am 01.09.2019, erschienen in der OV am 02.09.2019

Quelle: Oldenburgische Volkszeitung

Artikel in der OV vom 06.08.2019 über den Motorradgottesdienst am 01.09.2019

Quelle: Oldenburgische Volkszeitung

Artikel über unsere Johannisfeier in der OV am Montag 01.Juli 2019

Quelle: Oldenburgische Volkszeitung

Gemeindekirchenratswahl: Hoch motiviert ins neue Amt

Foto und Bericht von Werner Steinke

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Michael hat gewählt. Ab Juni ist der Gemeindekirchenrat für die kommenden sechs Jahre neu aufgestellt. Die allgemeine Wahlmüdigkeit schlug sich dabei auch in Lohne nieder. Mit gerade einmal 5,52% Wahlbeteiligung gab es hier einen Rückgang von fast drei Prozent gegenüber den Wahlen 2012. Von den 3476 wahlberechtigten Gemeindemitgliedern traten somit 192 an die Urne.
Vielleicht lag es auch an einer gewissen Umbruchstimmung, denn viele bisherige Mitglieder standen nicht mehr zur Wahl. So war die Liste nur mit sieben Kandidaten, darunter drei Frauen, schwach besetzt. Mit Anja Zerhusen, Karin Fiegenbaum, Wolfram Amelung, Dr. Barbara Grabkowsky und Hans Georg Niesel zogen fünf direkt in das Gremium ein. Norbert Madsack und Rolf Corzilius werden voraussichtlich dorthin berufen.
Der scheidende jahrelange Vorsitzende Dieter Koch, als Vorsitzender des Wahlgremiums, freute sich über die hohe Kompetenz der Gewählten, war aber ebenfalls von der geringen Beteiligung enttäuscht. Letztlich wünschte er den Nachfolgern, dass „sie es besser machen als wir!“ Dazu gehört für ihn vor allem das neu entwickelte Konzept der einladenden Gemeinde zu verstärken, sei es in Kaffee- und Gesprächskreisen oder in der Zusammenarbeit mit den Konfirmandeneltern.
Zweimal wird Koch noch Sitzungen leiten, ehe am 3. Juni in einem Gottesdienst der bisherige Gemeindekirchenrat verabschiedet und der neue eingeführt wird. In der konstituierenden Sitzung wird dann bestimmt, wer Koch im Vorsitz nachfolgt.

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Männerkreis besucht Stadtarchiv und wird mit besonderem Film überrascht

 

Werner Fürste (ganz links) lauscht den Verantwortlichen des Abends: Herbert Warnking (Mitte) und Claus Schlaack (Leiter des Männerkreises, rechts)

 

1. Reihe von links: Claus Schlaack,  Dr.Udo Buß, Hans-Georg Niesel, Ehepaar Zielasko, Jochen Scholz
2. Reihe von links:  Dieter Baumeister, Dr. Börner, Günther Wendt, Klaus und Bäbel Stege
hinten: Wilfried Vahlsing, Alfred Bauer

 

Bei seinem monatlichen Termin im August besuchte der Männerkreis das
Stadtmedienarchiv in seinen neuen Räumen in der Lohner Brinkstraße. Nach
seinem Umzug aus dem Rathaus verfügt das Stadtmedienarchiv nun über
beeindruckende Räumlichkeiten.
Unser Gastgeber, Herr Herbert Warnking, nannte in seinem
Einführungsvortrag beeindruckende Daten; 600 000 Bilder, 25 000
Schriften und 500 Videos füllen die Archivregale und halten das
ehrenamtlich arbeitende Archivteam in Bewegung. Mit Stolz wies Herr
Warnking auf die jährliche Erstellung und Herausgabe der Publikation des
Heimatvereins LOHNE e.V.  "Laon - Lohne "und des bebilderten
Heimatkalenders hin.
Als weiterer Höhepunkt wurde der eigens für den Besuch produzierte Film
über "Die Evangelischen in Lohne " mit großer Begeisterung aufgenommen.

von Claus Schlaack

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Christusfest am Pfingstsonntag 2017 gemeinsam gefeiert

Bericht von Franz-Josef Kröger

Vor der Kulisse vom „Dschungelbuch“ feierten gestern evangelische und katholische Christen einen beeindruckenden ökumenischen Gottesdienst, mit dem auch an die Reformation vor 500 Jahren erinnert wurde. In Lohne war es der erste gemeinsame Gottesdienst der beiden Konfessionen an einem Pfingstsonntag. Er stand unter dem Leitwort: „Komm, heilger Geist, lass die Flammen überspringen …“
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v.l.. Dechant Büscher, Pastor Jaeger, Pastorin Young, Oberkirchenrätin Lenk

Rund 650 Gläubige waren bei herrlichem Wetter auf die Freilichtbühne gekommen, um den Gottesdienst mitzufeiern. Oberkirchenrätin Annette-Christine Lenk aus Oldenburg und die Lohner Geistlichen Pfarrerin Ute Young, Pfarrer Christian Jaeger und Dechant Rudolf Büscher zelebrierten den Gottesdienst. An dem vom ökumenischen Arbeitskreis der beiden Kirchengemeinden St Michael und St. Gertrud vorbereiteten Gottesdienst wirkten auch weitere evangelische und katholische Frauen und Männer, Schüler/innen der Von-Galen-Schule und Konfirmanden der ev. Kirchengemeinde mit. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Stadtkapelle Lohne und der Jugendband „conTAKT“.

Der Gottesdienst wurde in Verbindung mit der Gottesdienstgemeinschaft gefeiert, die am 11. März 2017 in Hildesheim den zentralen Buß- und Versöhnungsgottesdienst der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland gefeiert hat, und mit allen anderen, die ihn in gleicher Weise feiern.

Nach dem Schuldbekenntnis und der Vergebungsbitte wurde gemeinsam ein großes Holzkreuz errichtet.

In ihrer Predigt erinnerte Oberkirchenrätin Lenk an das Trennende und Verletzende, das es auch in den letzten Jahrzehnten noch gab. Und sie stellte fest, dass die gegenseitig zugefügten Verletzungen nicht geheilt sind und die Trennung der Kirche nicht weg ist. Sie verwies jedoch auf den Heiligen Geist. „Er macht uns Mut, mündig zu werden, für uns selbst zu sprechen. Wir werden unsere eigenen Worte und Wege finden müssen für unseren Glauben und für Gott.“ Und: „Es gibt nur die Aufgabe, uns dabei zu unterstützen, dass wir Jesu Geist in uns zur Entfaltung kommen lassen und die werden, als die Gott uns geschaffen hat und das auch als Protestanten und Katholiken.“ … „So feiern wir Pfingsten. Feiern die Geburt einer Gemeinschaft von Menschen, die miteinander Verantwortung dafür übernehmen, dass Gottes Geist in uns wirken und dass das Reich des Friedens und der Gerechtigkeit … in uns, zwischen uns und um uns herum erblüht und Frucht bringt.“

In einer Fürbittaktion kamen anschließend sieben Kinder der Von-Galen-Schule und sieben Konfirmanden mit Fackeln auf die Bühne und trugen die sieben Gaben vor, durch die der Heilige Geist wirkt: Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit, Gottesfurcht.

Nach dem gemeinsamen Vater unser, bei dem sich alle Anwesenden durch die Bankreihen hindurch die Hände reichten, dem Friedensgruß, den die Kinder in die Gemeinde hineintrugen, und dem Segen endete der Gottesdienst mit dem Lied: „Großer Gott, wir loben dich …“.

Die Kollekte für ein Hilfsprojekt im Südsudan erbrachte einen Betrag von 2.111,88 Euro.

Viele Gläubige blieben nach dem Gottesdienst noch eine Zeitlang zu einem Picknick auf der Freilichtbühne und verzehrten mitgebrachte und dargebotene Speisen.

Ein herzlicher Dank gilt allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung des Gottesdienstes mitgewirkt haben, besonders auch den „Hausherren“ von der Freilichtbühne Lohne.

 

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Alle drei ökumenischen Vorträge zum Thema "500 Jahre Reformation" im Ludgeruswerk waren erfolgreich.

 

 

Dr. Gabriele Lachner, Ökumenebeauftragte des Bischöflich Münsterischen Offizialats, und Pastor Christian Egts (Brake) referierten und diskutierten am dritten Abend der Vortragsreihe „500 Jahre Reformation“ des Ökumenischen Arbeitskreises Lohne über das Verständnis des Abendmahls und die Eucharistie.                (Foto: ei)

 

An drei Abenden lockte die Vortragsreihe „500 Jahre Reformation“ des Ökumenischen Arbeitskreises der Lohner Gemeinden jeweils über 80 interessierten Christen in das Ludgeruswerk.                        (Foto: ei)

 

Lohne (ei). Der ökumenische Arbeitskreis der evangelischen Gemeinde St. Michael und  der katholischen Gemeinde St. Gertrud in Lohne hatte zu einer dreiteiligen  Vortragsreihe „500 Jahre Reformation  - Rückblick und Ausblick“ eingeladen. An den beiden ersten Abenden ging es den Referenten vor allem um die historische Bedeutung der Reformation und ihre Auswirkungen auf das heutige religiöse Leben. Dabei wurden vor allem die Bemühungen gewürdigt, Differenzen auszuräumen und um eine weitestgehende Einigung zu ringen.
Deutlich wurde, dass Streitpunkte, die den damaligen Priester Luther zur Reformation der katholischen Kirche trieben, heute auch von dieser anerkannt sind und gewürdigt werden. Die katholische und evangelische Kirche sind sich – vor allem nach dem 2. Vatikanischen Konzil, das 1965 endete -  viel näher gekommen. Das ist ein fortlaufender Prozess, den auch Papst Franziskus unlängst unterstrich, als er sich im schwedischen Lund mit der Führung des Weltkirchenrates traf.
Ganz konkret ging es beim dritten Lohner Themenabend um die heutige Praxis von trennenden Erfahrungen beim Abendmahl bzw. eucharistischen Mahl. Der evangelische Pfarrer Christian Egts (Brake) und die Ökumenebeauftragte des Bischöflich Münsterischen Offizialats Vechta Dr. Gabriele Lachner arbeiteten in einem beeindruckenden Dialogreferat die Geschichte und unterschiedlichen Positionen der beiden Kirchen auf – mit Abstechern in die Reformierte Kirche.
Nicht unüberbrückbar erschienen  die sogenannten theologischen Unterschiede, zum Beispiel bei der sogenannten Wandlung (Transsubstantiation) oder der Dauer der eucharistischen Gegenwart in Zusammenhang mit Blut und Leib Jesu. Auch organisatorisch gibt es Anknüpfungspunkte. Wenn auch eher selten praktiziert, ist bei den Katholiken die Kommunion von Brot und Wein nur noch ein Problem der Organisation. Während jedoch in der evangelischen Kirche jeder Christ zum Abendmahl zugelassen ist, gibt es in der katholischen Kirche in der Abendsmahlsgemeinschaft noch Abstriche. Das ist für ökumenische Paare genauso ein Leidensdruck wie innerhalb der Kirche für Menschen, die z.B. als Geschiedene wiederverheiratet sind und damit ihre Teilnahme an der Abendmahlsgemeinschaft verwirkt haben.
Dechant Rudolf Büscher, der die Veranstaltung moderierte, wies insgesamt darauf hin, dass viele Fragen in seiner Kirche auch durch nationale Bischofskonferenzen geklärt werden könnten.
Professor Karl-Josef Lesch und Pfarrerin Ute Young als Initiatoren zeigten sich mit der gut besuchten Veranstaltungsreihe sehr zufrieden. Young sprach von einem „Dialog auf Augenhöhe“, der fortgesetzt wird. Lesch ergänzte, die Ökumene befände sich „auf einem guten Weg“. Es dürfe kein „Einheitsbrei“ entstehen, sondern wichtig ist es für die Gläubigen, eine „gewisse Vielfalt an Frömmigkeitsformen“ zu bewahren. Die bereits vom 2. Vatikanischen Konzil angesprochene Hierarchie der Wahrheit, die die Inhalte über die Amtskirche stellt, sei eine wichtige Basis im Prozess des Miteinanders. Beide Theologen bedauerten zwar, dass kaum junge Menschen an den Veranstaltungen teilgenahmen, doch sahen sie darin auch ein optimistisches Zeichen, dass für die jüngeren Generationen die Trennung „kein Thema mehr sei“. Für sie ist das Miteinander selbstverständlich geworden.
Dieses wollen die Lohner Gemeinden mit allen Generationen tatkräftig zum Reformationsjubiläum am Pfingstsonntag mit einem gemeinsamen Gottesdienst, einen „Christusfest“ auf der Freilichtbühne open air aufzeigen.

 

 Autor und Fotograf:  Werner Steinke     Quelle: Oldenburgische Volkszeitung vom 19. 11. 2016.

 

 

Mit „500 Jahren Reformation“ beschäftigten sich die Vechtaer Professoren Dr. Karl Josef Lesch (links) und Dr. Eberhard Ockel (rechts). Unterstützt wurden sie moderierend von Pfarrerin Ute Young und Musikerin Anne Remmers (Marimbaphon).        (Foto: ei)

 

 

Zahlreiche Zuhörer/innen folgten den interessanten Ausführungen (Foto: W. Steinke)

 

Lohne (ei). Unzweifelhaft ist die Reformation eines der markantesten Ereignisse in der Geschichte des Abendlandes. Als der Mönch und Priester Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen veröffentlichte, wollte er eigentlich nur Reformierung seiner katholischen Kirche beitragen.
Für den Ökumenischen Arbeitskreis der evangelischen St. Michael- und der katholischen St. Gertrud-Gemeinde ist der Beginn des 500. Jubiläumsjahres Anlass,  sich in einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe mit Trennendem, aber auch wieder Zusammengeführtem auseinanderzusetzen.  Vor mehr als 70 Besuchern moderierte Pfarrerin Ute Young die erste Runde, in der zunächst Professor Dr. Eberhard Ockel (Vechta) anschaulich eine Reihe von zum Teil schmerzlichen und entwürdigenden Erfahrungen von Zeitzeugen der Region aus der Zeit nach dem Krieg bis in den Beginn der 80er Jahre vortrug.
Es waren vor allem evangelische Menschen, die unter den Vorurteilen ihrer katholischen Nachbarn und kirchlichen Würdenträgern litten. Es überwog die Einschätzung, dass „die Lutherischen“  keinen Glauben hätten und von zwei Makeln behaftet waren: Flüchtling zu sein und evangelisch.
Das Aufbrechen dieses Gegeneinanders und der Weg hin zu „einem gedeihlichen Miteinander“ versuchte der Theologe Professor Dr. Karl Josef Lesch, einer der Initiatoren des Ökumenischen Arbeitskreises, aufzuzeigen. Bereits zur Reformationszeit gab es Ansätze  durch den Lutherfreund Philipp Melanchton, der das sogenannte Augsburger Bekenntnis formulierte und den Jesuiten Petrus Canisius, der in seinem Katechismus und Darstellungen konfessionelle Polemik ablehnte.
Insgesamt überwogen indes eher kämpferische Töne. Daran änderte sich wenig während der Aufklärung. Im 19. Jahrhundert verhärteten sich die Fronten erneut. Die katholische  Kirche sah sich  als „vollkommene Gesellschaft“ mit den großen Säulen der Sakramente und Marienverehrung. Die evangelische Seite stellte das Wort Gottes dagegen.
Letztlich kam die Wende zum Miteinander nach einigen bescheidenen Vorerfahrungen in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts durch die Gründung des Weltkirchenrates und den Neuerungen des 2. Vatikanischen Konzils. Hierauf wird detaillierter die Folgeveranstaltung am 3. November eingehen, wenn sich die Professorinnen  Dr. Ulrike Link-Wieczorek (Oldenburg) und Dr. Dorothea Sattler (Münster)  mit den „Stationen des Ringens um die Einheit der Christen“ beschäftigen werden. (19.30 Uhr Ludgerus-Werk Lohne)
In der abschließenden offenen Diskussion ging es vor allem um die Einbindung der Jugend in die Prozesse religiösen Miteinanders. Dazu sind neue Wege erforderlich, um, so Lesch, sich nicht nur auf die „friedliche Koexistenz der Konfessionen“ zu beschränken, sondern die „friedliche Koexistenz der Religionen“, also auch die Auseinandersetzung mit dem Islam, zu gewährleisten.

Autor und Fotograf:  Werner Steinke     Quelle: Oldenburgische Volkszeitung vom 20.10.2016.

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 Spielend lernen….                                                               geschrieben und fotografiert von  Dirk Hogeweg

Spielen, aber eigentlich lernen – so kann man den Inhalt des Konfi-Tages der Gemeinden Goldenstedt, Vechta und Lohne im Gemeindehaus und dem Garten der evangelischen Gemeinde Vechta am 03.06.2016 wohl bestens umschreiben.
Es gab zahlreiche Workshops für die Jugendlichen, bei denen sie ihre Sinne und Fähigkeiten schärfen konnten – mal ganz ohne Smartphone oder Spielekonsole. So zum Beispiel mit verbundenen Augen nur durch ein gespanntes Seil geführt, sich ganz auf den Tastsinn zu verlassen…oder beim „Dreibeinlaufen“ sich ganz auf den, an einem Bein angebundenen, Partner einzustellen.
Ein positives Vorbild waren dabei auch die Teamer/innen der evangelischen Jugend Oldenburg (EJO), die ihre Freizeit an diesem schönen Sommertag ganz den zukünftigen Konfirmand/innen gewidmet haben. Auch fünf Mädchen aus unserer St. Michael Gemeinde haben sich mit tollen Workshops beteiligt und so zu diesem gelungen Nachmittag beigetragen. Eine Veranstaltung, die für ein lebendiges Mit- und Füreinander innerhalb der evangelischen Gemeinden im Kreis Vechta steht und vor allem für die nachfolgende Generation Interesse auf mehr macht – mehr Interesse auf die Wurzeln unserer Gesellschaft im christlichen Glauben.


 

Pressemeldungen

aus der OV vom 26.11. 2015

Konfis begleiten Senioren

aus dem Elisabeth-Haus zum Gottesdienst

 

 

Besuch unserer Partnergemeinde aus Rixheim -

Französischer Gemeindebriefbericht

 

(Vielen Dank an Hans Hogeweg für die Übersetzung)

Reise nach Lohne
Die Stadt Lohne (in Niedersachsen) ist seit 27 Jahren mit Rixheim in der Städtepartnerschaft verbunden. Wir hatten im Juni 2013, anlässlich unseres Sommerfestes, eine Abordnung des Männergesprächskreises der evangelischen Kirchengemeinde St. Michael zu Besuch. Nun waren wir zum Gegenbesuch eingeladen. Eine kleine Gruppe unserer Gemeinde hat sich mit den beiden Pastören vom ersten bis dritten Mai, im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen unseren beiden Städten, nach Lohne auf den Weg gemacht. Das war eine Premiere der Kontakte von Gemeinde zu Gemeinde und wir sind begeistert nach diesem kurzen Aufenthalt zurückgekommen. Wir danken auch der Stadt Rixheim, die uns großzügig einen Minibus zur Verfügung gestellt hat. Ohne auf viele Einzelheiten dieses Besuches einzugehen, möchten wir unseren Gastgebern für den erstklassigen und warmherzigen Empfang die höchste Anerkennung aussprechen. Wir haben diese so sympathische Gemeinde kennen gelernt, haben ihre Lokalitäten besucht und an Gottesdiensten teilgenommen, sind im Rathaus vom Bürgermeister empfangen worden, haben die Stadt besichtigt, haben in freier Natur den Torfabbau im Moor gesehen. Wir werden bei Gelegenheit die Fotos, die bei der Reise gemacht worden sind,  zeigen und noch mehr von den schönen Dingen erzählen, die wir erleben durften. Zur Information: Wir werden in der Zeit vom 6. Bis 11. Juni Gelegenheit haben uns wiederzutreffen  , da der Rixheimer Kunstkreis zu einer Ausstellung von Arbeiten (Malerei, Skulpturen und andere Kunstwerke) Lohner und Rixheimer Künstler in den Räumlichkeiten und im Garten der Commanderie einlädt.

Übersetzt von Hans Hogeweg, Lohne 17.11.2015

 

 

Den Pfingstgottesdienst auf der Freilichtbühne Lohne am 24. Mai 2015 können Sie auf unserem Youtube-Kanal unter dem Link https://youtu.be/BF9CRbXvXC4 nacherleben.

 

 

Einweihung der Waldgruppe „die Wühlmäuse“ im Hopener Wald vom 10.10.2015  

 

 von links: Frau Staubach, Praktikantin Lindsay Kläne, Erzieherin Frau Marina Wegner, Praktikant Thomas  und Erzieherin Frau Yasmin Tapke-Jost mit den Wühlmäusen im Vordergrund.

Am Samstag, den 10.10.2015 um 10.00 Uhr eröffneten die Wühlmäuse, mit einem umgedichteten Lied über das Spielen im Wald, die offizielle Einweihung ihrer Waldgruppe im Hopener Wald in Lohne.
Anschließend begrüßte Frau Nicole Staubach als Leiterin der ev.-luth. Kindertagesstätte „Sankt Katharina“ in der Kreuzstraße 20 in Lohne, der auch die Waldgruppe angeschlossen ist, die geladenen Gäste und berichtete kurz über die Entstehung der Waldgruppe, von der Idee bis zur Realisierung der Pläne durch die Stadt Lohne. Anknüpfend daran hielt die Gruppenleitung Frau Yasmin Tapke-Jost eine kurze Rede über die Pädagogik in der Waldgruppe.


Bürgermeister Gerdesmeyer dankte vor allem für die Idee dieser pädagogischen Arbeit, als ein weiteres Puzzleteil im familienorientierten Angebot für Kinder und Eltern der Stadt Lohne. „Das hat Lohne gefehlt und als Junge, der in diesem Wald groß geworden ist, wäre ich auch gerne hier in den Kindergarten gegangen!“ Und, dass es auch in der Politik möglich sei, schnell zu handeln, wenn eine Sache begeistert. Von der Idee im Februar 2014 bis zur Fertigstellung im August 2015, damit hatte keiner gerechnet. Rund 60 000 Euro hat die Stadt Lohne in beide Bauwagen und in die Ausstattung investiert. Eine Investition in die Zukunft, denn Kinder, die die Natur und die Umwelt direkt erleben dürfen, lernen sie zu schätzen und zu schützen.

 Ankommen der Gäste: Träger (ev.-luth. Kirchengemeinde Lohne „Sankt Michael), Pfarrerin Ute Young, Bürgermeister Herr Gerdesmeyer, Amtsleiter Familie und Soziales Herr Wolke, Fachstelle Kindergartenarbeit des Oberkirchenrates Oldenburg Frau Pohl, Eltern der Wühlmäuse, und weitere Gäste, die uns bei der Entstehung oder in der Arbeit im Wald unterstützt haben.

 

 

 

Pressemitteilung vom 24.09.2015
Dieter Baumeister erhält den Bürgerpreis für Prävention

82-Jährigen setzt sich seit vielen Jahren für Integration ein
Jahrelanges Engagement für die evangelische Kirche, für die Seniorenarbeit und vor allem für die Integration von Neubürgern – das zeichnet Dieter Baumeister aus. Und dafür erhielt der 82-Jährige am Mittwoch (23. September) den Bürgerpreis für Prävention der Stadt Lohne. „Dieter Baumeister ist ein stiller Held“, lobte Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer den Preisträger im Rahmen eines Festaktes im Ratssaal. „Sein Wirken trägt dazu bei, dass ein friedliches Zusammenleben in unserer Stadt funktioniert.“
Freude über eine hohe Auszeichnung: Dieter Baumeister erhält vom Vorsitzendes des Vereins zur Förderung der Prävention in Lohne Dr. Jörg Sommer und Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer den Bürgerpreis für Prävention.
Freude über eine hohe Auszeichnung: Dieter Baumeister erhält vom Vorsitzendes des Vereins zur Förderung der Prävention in Lohne Dr. Jörg Sommer und Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer den Bürgerpreis für Prävention.
Dieter Baumeister wurde 1933 in Berlin geboren. Nach beruflichen Stationen unter anderem in Heide (Holstein) Rendsburg, Lingen, Bielefeld, Köln, Düsseldorf und Dinklage fand Baumeister mit seiner Familie in Lohne eine neue Heimat. Seit mehr als 40 Jahren engagiert er sich aktiv in der evangelischen Kirche.
Zu seinen wichtigsten Tätigkeiten wurde vor über 20 Jahren das Unterrichten von Deutsch und Mathematik an der Kreisvolkshochschule. Leitete er zunächst Kurse für Menschen mit Behinderung, sind seit einigen Jahren Migranten, die nach Lohne kommen, Schüler in den so genannten „Baumeister-Kursen“. Vier Mal pro Woche für jeweils fünf Stunden unterrichtet der 82-Jährige heute noch 20 Schüler im evangelischen Gemeindehaus.
Den Migranten, die zum Teil ohne Schulbildung nach Lohne kommen, lehrt Baumeister nicht nur die deutsche Sprache, sondern erklärt ihnen auch typische Lebensweisen der Deutschen. Auch hilft der Dozent bei Behördengängen oder vermittelt an Lohner Vereine. Baumeisters Angebote sind für die Migranten kostenlos.
„Wenn man die Begriffe Lehrer, Pädagoge und Psychologe auf einen Begriff bringen müsste, würde dieser ‚Baumeister’ heißen“, sagte der Leiter der Kreisvolkshochschule Norbert Krümpelbeck in seiner Laudatio.
Im Arbeitskreis Integration des Präventionsrates Lohne gehört Dieter Baumeister zu den tragenden Säulen. Das Projekt „Alt trifft Jung“, der regelmäßige Austausch der Generationen zu verschiedenen Anlässen, ist ein Schwerpunkt seiner ehrenamtlichen Tätigkeit. Für dieses Projekt konnte der 82-Jährige in den vergangenen Jahren zahlreiche Neubürger, vor allem aus der Türkei und zuletzt aus Syrien, begeistern. „Dieter Baumeister ist ein wichtiger Vertreter der Lohner Willkommenskultur“, sagte Dr. Jörg Sommer, Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Prävention in Lohne.
Aus seinen Händen erhielt Baumeister die neu gestaltete Auszeichnung: zwei in ineinander greifende Puzzleteile. Dankbar, aber auch „schweren Herzens“ nahm Dieter Baumeister den Preis entgegen. „Ich nehmen diese Auszeichnung stellvertretend für die vielen kleinen Projekte in dieser Stadt entgegen“, sagte der 82-Jährige in aller Bescheidenheit.
Der Bürgerpreis für Prävention wurde zum fünften Mal verliehen. Seit 2003 werden damit alle drei Jahre Personen und Gruppen geehrt, die sich besonders um ein positives Miteinander in Lohne engagieren. „Es ist Dank und Anerkennung, auch um andere Bürger zu motivieren“, erklärte Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer den Preis, über dessen Verleihung eine Kommission mit Vertretern von Schulen, Vereinen, Kirchen und Vertreter des Präventionsrates sowie des Vereins zur Förderung der Prävention in Lohne entscheiden.

 

 

 

 

 

Einschulungsgottesdienst in Lohne mit Bischof Jan Janssen

 

Sa, 05.09.2015„Lesen in Gottes Welt…“
Oldenburgische Kirche begrüßte Schulanfängerinnen und Schulanfänger mit Schulbuchtüten
Im Einschulungsgottesdienst der Ev.-luth. Kirchengemeinde Lohne sprach Bischof Jan Janssen den Schulanfängerinnen und Schulanfängern den guten Segen Gottes zu.
Bischof Jan Janssen überreichte jedem Kind eine Schulbuchtüte des Projektes „Lesen in Gottes Welt“ des Evangelischen Literaturportals.Fotos:ELKiO/H.-W. Kögel
„Gott segne und behüte nun dich und mich. Gott lache dir sehr freundlich in dein Gesicht ...“ Rund um den Altar der Ev.-luth. Kirchengemeinde Lohne stehend, sang Bischof Jan Janssen diese Segensworte gemeinsam mit den Eltern und Kindern. Er wünschte den rund 40 Schulanfängerinnen und Schulanfänger im Einschulungsgottesdienst eine gesegnete und behütete Schulzeit und viel Freude am Lesen und Lernen. Um die Kinder auch in die Welt der Bücher zu begleiten, überreichte Janssen ihnen eine Schulbuchtüte mit dem Buch „Halte zu mir, guter Gott“ und einer Begleit-CD als Geschenk der Kirchengemeinde.
Die Buchtüten-Aktion, die bereits im Vorjahr gestartet wurde, ist Teil des Projektes „Lesen in Gottes Welt“ des Evangelischen Literaturportals. „Wir möchten mit diesem Projekt jegliche Form von Literatur fördern und begleiten“, sagte Bischof Janssen, der auch der Vorsitzende des Literaturportals ist. Die Schultüte rege zum ersten selbstständigen Lesen an und ermutige Kinder und Eltern, dem neuen Lebensabschnitt mit Freude und Gottvertrauen zu begegnen. An der Aktion hat sich bereits die Mehrzahl der oldenburgischen Kirchengemeinden beteiligt. Im Oldenburger Land wurden rund 2.100 Schulbuchtüten verteilt. Bundesweit werden in diesem Jahr rund 48.000 Exemplare in Einschulungsgottesdiensten verschenkt.
Die Schulbuchtüte enthält ein Buch, das Erstleser ansprechen und Lesefreude wecken soll. Es ist einladend, einfach, erkennbar evangelisch und soll die Leselust anstimmen. Die Grundaussagen des Buches sind laut Bischof Janssen: ich gehe nicht verloren, ich kann schon sehr viel, ich bin nicht alleine und ich entdecke Neues. Das Leitmotiv „Halte zu mir, guter Gott“ ist ein Lied von Rolf Krenzer, dessen Worte aus der Perspektive der Kinder verständlich und einfach, aber doch tiefgreifend sind. Die Bilder des Buches erzählen aus dem Schulalltag und greifen Themen wie Freundschaft, Streit, Dank, Versöhnung auf. Das von Katja Gehrmann illustrierte Buch zeigt einen Papierflieger als Grundmotiv, der auch als Bastelvorlage dienen kann.
Das bundesweite Projekt des Evangelischen Literaturportals wird auch von den Evangelischen Büchereien in 40 Kirchengemeinden und acht Krankenhäusern im Oldenburger Land mit ihren 320 ehrenamtlichen Mitarbeitenden unterstützt.
 
Am Gottesdienst in Lohne, der von Pastor Christian Jaeger geleitet wurde, wirkten Nicole Staubach und Sandra Frost von der Kindertagesstätte St. Katharina, Gisela Nordlohe von der örtlichen evangelischen Büchereiarbeit, Elke und Dorothea von Dalwigk vom Kindergottesdienst-Team, sowie Wolfram Amelung und Inken Jaeger als Musikanten mit. 

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