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Fr, 21.06.2019Mit Rosinenstuten und Matjes

„Chefkoch Thomas Adomeit“ (Mitte) bietet mit den Bremern Thomas Raape (li.) und Rudi Grützke (re.) Rosinenstuten und Kaffee in der „Ökumenischen Kombüse“ beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund. Foto: ELKiO

In der „Ökumenischen Kombüse“ gehören auch Matjesbrötchen zum Angebot (von li. nach re.): Pastor Dr. Bernd Kuschnerus, neuer Schriftführer der Bremischen Evangelischen Kirche, Kirchenpräsident Dr. Martin Heimbucher von der Evangelisch-​reformierten Kirche und Bischof Thomas Adomeit aus Oldenburg. Foto: S. Spieker-Lauhöfer

Treffpunkt der nordwestdeutschen Kirchen – die „Ökumenische Kombüse“ – im St. Franziskus-Klostergarten direkt an der Kirche. Foto: ELKiO

Die Markierung auf dem Fußboden weist den Weg zur Ökumenischen Kombüse. Foto: ELKiO

„Chefkoch Thomas Adomeit“ steht auf der großen, gelb-weißen Schürze, mit der der oldenburgische Bischof hinter dem Tresen steht. Vor ihm: Ein großer Teller mit Rosinenstuten. Immer wieder kommen Besucherinnen und Besucher des Deutschen Evangelischen Kirchentags zu ihm, lassen sich einen Tee oder Kaffee geben. Denn die drei Landeskirchen aus dem Nordwesten – Bremen, Oldenburg und die Reformierten – betreiben auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund die „Ökumenische Kombüse“: Ein Café ganz in der Nähe des Zentrum Gottesdienstes, wo Kirchentagsbesucherinnen und -besucher entspannen können.

 

Bei Matjes und Ostfriesentee können hier Gäste aus der Region auch auf andere Teilnehmende aus Ostfriesland, der Hansestadt oder dem Oldenburger Land treffen. So, wie schon beim Kirchentag in Stuttgart, als sich die Kirchen aus dem Nordwesten auf einem Neckarschiff in der Nähe des Messegeländes trafen.

„Mir war der Kirchentag schon immer sehr wichtig“, sagt Bischof Thomas Adomeit. „Ich bekomme hier neuen Input. Es ist ein Forum, wo manche Frage, die auch ich selbst an meine Kirche habe, beantwortet wird.“ Schon seit 2005 ist der oldenburgische Bischof bei den Kirchentagen engagiert: Viele Jahre lang gehörte er zur „Open-Air-Projektleitung“ des Protestantentreffens und wirkte unter anderem an der Planung der Großgottesdienste mit.

„Beim Kirchentag ist die Kirche am Puls der Zeit“, sagt Adomeit. Aktuelle politische Fragen würden hier diskutiert, und auch viele Oldenburgerinnen und Oldenburger finden den Weg nach Dortmund. „Ich freue mich, dass unsere Kirche hier so stark beteiligt ist“, sagt Adomeit. Allerdings würde sich der oldenburgische Bischof wünschen, dass noch mehr Jugendgruppen aus seiner Kirche den Weg zum Kirchentag finden. „Es scheint so zu sein, dass die Formate des Kirchentags Jugendliche nicht mehr so ansprechen, dass sie sich aufmachen“, sagt der Bischof. Hier müsse man vor dem bevorstehenden Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt am Main noch nacharbeiten.

In jedem Fall aber sollte es auch beim Christentreffen in der Bankenmetropole wieder einen gemeinsamen Auftritt der drei Landeskirchen geben, sagt Adomeit. Dann muss er wieder ans Kaffeekochen gehen: Denn ein neuer Schwung Besucherinnen und Besucher hat die gelben Markierungen auf dem Fußboden gesehen und den Weg in die Ökumenische Kombüse der oldenburgischen, der bremischen und der reformierten Kirche gefunden.

„Ökumenische Kombüse“
Während des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentags in Dortmund präsentieren sich die Kirchen aus dem Nordwesten als Anlaufstelle und Begegnungszentrum. Der Treffpunkt der nordwestdeutschen Kirchen – die „Ökumenische Kombüse“ – ist der St. Franziskus-Klostergarten direkt an der Kirche.

Das Zentrum Gottesdienst befindet sich an der röm.-kath. Franziskanerkirche, nördlich des Ost-Friedhofs, Nähe U-Bahn-Haltestelle Funkenburg (U43) und damit nur 1,6 km zu Fuß vom Markplatz im Zentrum entfernt.


Hinweis zur inhaltlichen Verantwortung

Inhaltlich verantwortlich für die hier angezeigten Meldungen ist die Pressestelle der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg. Bei Hinweisen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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